Medien Institut führt Online-Umfrage zu "Radio der Zukunft" durch
20.08.2007
Medien Institut führt Online-Umfrage zu "Radio der Zukunft" durch
Digitales Radio stellt Programmmacher vor neue Herausforderungen
Spätestens 2015 soll digitaler Hörfunk das analoge UKW-System ablösen. Zwar ist davon auszugehen, dass das Radio für den weit überwiegenden Teil der Bevölkerung nach wie vor primär "Ohr-Medium" bleiben wird. Die Digitalisierung der Verbreitungswege stellt die Anbieter jedoch vor neue Herausforderungen.
So sind die technischen, programmbezogenen und rechtlichen Entwicklungen derzeit noch nicht abschätzbar. Allerdings lassen sich bereits jetzt zahlreiche Tendenzen auf Anbieter- wie auch Nachfragerseite feststellen: Programmbegleitende Zusatzdienste oder der Empfang von Mehrwertdiensten sowie die Darstellung von Bildern schaffen ein multimediales Wettbewerbsumfeld für die Radiosender. Doch wie wird diese Digitalisierung von den Nutzern angenommen werden?
Online-Befragung
Im Auftrag der Radiozentrale und des Senders RPR1. führte das Medien Institut eine Online-Befragung zum Thema "Radio der Zukunft" durch. An der Befragung über die Plattform www.radio-der-zukunft.de beteiligten sich 29 Radiosender und bundesweit mehr als 7.000 Hörer. Gegenstand der Untersuchung waren einerseits die Einstellungen der Nutzer zu bzw. Erwartungen an die Digitalisierung. Darüber hinaus wurde untersucht, welche Veränderungen von den Sendern durchgeführt werden sollten, um bei den Nutzern eine möglichst hohe Zufriedenheit zu erzielen.
Zu den wichtigsten Ergebnissen der Befragung zählt der Befund, dass die klass-ischen Anbieter nach wie vor den Radio-Markt dominieren. An die Digitalisierung knüpfen die Befragten dabei überwiegend positive Erwartungen. Allerdings wird von den klassischen Anbietern erwartet, insbesondere bei Mehrwert- und Zusatzdiensten präsent zu bleiben.
Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie beim Medien Institut, Kai-Uwe Weidlich (0621) 5267-44 oder weidlich@medien-institut.de.


